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Die kleinen schönen Geschichten die der 100km-Wien-Lauf 2017 so geschrieben hat.

Mike Neunlinger ist kein unbeschriebens Blatt in der Ultralaufszene und ist und war bei allen wichtigen Events schon auf der Laufstrecke. Auch seine Geschichte wäre absolut erzählenswert, aber dieses Mal steht sein Sohn Marcel im Mittelpunkt. Aufgrund von sehr angeschwollenen Beinen und Rückenschmerzen musste Mike nach 5 Runden das Handtuch werfen – völlig enttäuscht hat er sich die erste Zeit im Auto verschanzt. Weil ihm halt langweilig war, hat Marcel sich allein auf die Strecke getraut, aus einer Runde wurden dann, ausgestattet natürlich mit eigener Startnummer und eigenem Lauf-T-Shirt, 6 Runden. Auch Papa Mike konnte wieder lächeln und war ungemein stolz auf seinen „kleinen Mann“

Das noch kleinere Laufwunder heißt Anna – Anna ist jetzt geschätzte 3 Jahre alt - und die Tochter von Natalia Steiger-Rauth und Romed Rauth. Da Papa versuchte, seine Lorbeeren und eine sehr gute Platzierung zu erlaufen, was ihm ja auch gelungen ist, versuchte sich Anna als Nachwuchstalent im Duathlon – in den Bewerben Laufrad und Mama nachlaufen. Da ihr leider die Lauf-T-Shirts noch nicht passen, durfte es als Belohnung ein Lutscher sein.

Unsere finale Geschichte darf ich Sarah und Sebastian widmen. Der schicksalbehaftete Rucksack den Sarah zu tragen hat, ist sehr schwer – sie liebt das Leben, begegnet jedem schönen Erlebnis mit einem strahlenden Lachen – aber ihr Leben ist nicht mehr das was es war und es wird nicht leichter. Sarah läuft nun seit einem Jahr mit der Diagnose ALS-Amyotrophe Lateral Sklerose- durchs Leben. Auch unser Sebastian, wer kennt unseren rotgesichtigen Sohnemann nicht, dreht jedes Jahr mehr Runden und fiebert immer diesen/seinen Lauf entgegen.

„Extrem to extrem“ war unser Motto, also haben wir Sarah eingeladen, sich in der Atmosphäre der Ultralauffamilie wohlzufühlen – „denn sind mir uns ehrlich“- mit fortgeschrittener Laufzeit fällt keinem mehr so richtig auf, ob Bewegungen nun harmonisch ablaufen oder nicht. Sarah schaffte 2 Runden und war selig ihren persönlichen Rekord der letzten 2 Monate geschafft zu haben, Sebastian schaffte ungefähr 5 Runden, keiner weiss es genau (2018 wird gezählt)– danke für Eure Toleranz!

Ich entschuldige mich für die Form des Newsletters und des Beitrages, ich verspreche, dass wir daran arbeiten werden, diese noch zu verbessern bis zum 09.06.2018.

Nach dem Lauf haben wir auch ein paar mails bekommen, die wir euch gerne weiterleiten möchten, weil sie Angelika und mich besonders gefreut haben.

Von Romed:

"Hallo Angelika, servus Klemens!
 
Nachdem wir ja am Samstag nicht so viel Zeit zum Plaudern gehabt haben, muss ich mich auf diesem Weg noch für die pipifeine Organisation bedanken!
Nicht nur, daß Ankelika mich beim Start wie angekündigt nicht erschossen hat, nein, auch sonst hat alles gepasst! Der Futtertrog war ein Wahnsinn, die Athmosphähre spitze, die Startnummer wie erwartet mit Herzen versehen und einen Leistungsnachweis für mein evtl. nächstjähriges "40er-Geschenk" dürfte ich somit auch in der Tasche haben.
 
Nachdem es ja bei Euch bald in die finale Phase für den Deutschlandlauf geht, wünschen Natalia und ich Euch schon jetzt alles Gute!
 
LG
Romed, Läufer der Herzen (jetzt mit Schmerzen)"

Von Petra Ropret

"Hello
Thank you very much
that I was a part of you and run my first ultra in Wien. I was surprised by your support, and I am so grateful that you allowed (12h limits) that I can ran to the end. Thanks!
 You will be allways in my heart and im happy to share this story forward.
Thank you!
If you have any published photo please if you could send me a link.
Have a nice day:)

--
lp
Petra Ropret" 

Wir hoffen, ihr habt euch alle schon wieder gut erholt!

Angelika und ich haben unseren Fokus nun voll auf unser Projekt "Von oben nach unten - durch Deutschland in 19 Tagen"

Wir hoffen, ihr schaut immer wieder vorbei auf unserem Blog www.obennachunten.blogspot.com und erzählt auch Bekannten und Freunden davon.