Schon sind wieder fast vier Tage vergangen!

Wir wollten uns noch ein Mal ganz herzlich bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass der 7. 100km-Wien Lauf zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.

Bei allen Läuferinnen und Läufern, die sich von der Hitze und dem Regen nicht irritieren haben lassen und bis zum Schluss durchgehalten haben, völlig egal ob sich die 50km/100km ausgegangen sind oder nicht. Wir hatten Freude, euch bis zum Schluss anzufeuern.

Bei allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz geholfen haben, euch jeden Wunsch von den Augen abzulesen.

Ganz persönlich bei Angelika, die in den Wochen vor dem Lauf meine Spinnereien mit Geduld erträgt und mit ihrer Übersicht und Gelassenheit den 100km Wien Lauf zu diesem großen Ultralauf-Familientreff macht, zudem er inzwischen geworden ist.

Und natürlich bei Florian und Georg, die uns in Zukunft die Organisation abnehmen werden und bereit sind, dieses Lauffest im Prater weiter zu führen.

Ich möchte mich entschuldigen, dass es vier Tage gedauert hat, bis Ihr von uns hört, aber wir waren in diesem Jahr nach dem Lauf müder als gewohnt und haben uns ein paar Tage Regeneration gegönnt.

Aber inzwischen sind die ersten Fotos auf der Homepage, die nächsten Fotos folgen in den nächsten Tagen.

Rennbericht:

100km

Die Wettervorhersagen haben in diesem Jahr absolut gestimmt. Bereits bei den Aufbauarbeiten hatten wir beinahe 20° Celsius. Beim Start zum 100km Bewerb waren es dann tatsächlich 20° Celsius und eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit.

41 der insgesamt 51 für den 100km Bewerb gemeldeten LäuferInnen haben sich von der Wettervorhersage nicht abschrecken lassen, ebensowenig die 10 gemeldeten Staffeln. Um Punkt 6 Uhr schickte Angelika die Unterschrockenen auf die Strecke.

Wider erwarten gingen bei einigen Athletinnen und Athleten gleich nach dem Start die Pferde durch.

Vondrák Zbynek startete mit einem ambitionierten 4:30/km Schnitt, auch Karin Augustin und Caraffa-Braga Silvia starteten mit einem Schnitt von knapp unter 5min/km. Die Favoriten aus österreichischer Sicht hielten sich zu dem Zeitpunkt noch dezent zurück. Auch die spätere Siegerin bei den Damen Terézia György versuchte eher moderat ins Rennen zu starten. Und wie das Endergebnis zeigt, hatten sie alle recht.

Silvia Caraffa-Braga musste nach 6:23 aufgrund von Kreislaufproblemen das Rennen beenden. Vondràk Zbynek fiel auf den 4. Gesamtrang zurück und auch Karin Augustin musste das Tempo deutlich reduzieren, auch wenn sie in gewohnt kämpferischer Weise das Rennen als gesamt 6. beendete und in 8:55:25 souverän die österreichische Meisterschaft bei den Damen für sich entschied.

Den Gesamtsieg und den ersten österreichischen Staatsmeistertitel im 100km Lauf sicherte sich Reinhard Buchgeher in locker gelaufenen 7:54.17. Beeindruckend war auch die Vorstellung der schnellsten Dame, Terézia György, die in 8:18:19 den zweiten Gesamtrang belegte und ihre eigene persönliche Bestleistung um mehr als 30min unterboten hat. Dahinter landeten Tobias Schartner als zweiter der Meisterschaft auf dem dritten Platz und Andreas Michalitz als dritter der Meisterschaft auf dem 5. Platz.

Bei den Damen war es eine Minuten Entscheidung um die Plätze auf dem Stockerl der Meisterschaft. Am Ende belegte Sabrina Lederle den zweiten Rang, um sieben Sekunden vor der drittplatzierten Pauline Moshammer und etwas mehr als eine Minute vor Magdalena Dekovska.

Auch in der Mannschaftswertung ging es ganz eng zu. Am Ende siegte das Team vom Laufteam Donautal knapp vor der LG Wien und den LäuferInnen vom ULT Heustadlwasser.

Bei den Staffeln siegten die Wiener Frühlauftreffvagabunden um Jean-Marie Welbes mit 15 Minuten Vorsprung auf die Kochsklaven. Den dritten Platz sicherte sich die rOunD robin Staffel, die sich im Zielsprint gegen das Meidlinger Laufhaus durchsetzen konnten.

Den internen Bewerb SchülerInnen gegen Lehrerin konnten die Moskillers für sich entscheiden. Die konzentrierte Vorbereitung und das perfekte Coaching durch Pauline Moshammer hat sich bezahlt gemacht und am Ende musste sie sich mit etwa zwei Runden Rückstand geschlagen geben. Die Freude in den Gesichtern der Jugendlichen war unbeschreiblich.

50Km

Um 9Uhr gingen 67 der 72 gemeldeten 50km LäuferInnen auf die Strecke. Die Favoriten auf den Sieg drückten von Anfang an gehörig auf das Tempo, konnten dieses aber ganz souverän durchlaufen.

Branco Moser startete mit ambitonierten 3:51/km ins Rennen, konnte dieses Tempo aber bis zum Schluss gnadenlos durchziehen und finishte ungefährdet in 3:21.09. Auch über die kürzere Distanz belegte den zweiten Platz eine Dame. Maria Hinnerth zeigte eine starke Debut-Vorstellung bei ihrer Ultrapremiere. Obwohl eher dafür bekannt, auf den kurzen Strecken schnell zu sein, lief auch sie ein sehr gleichmäßiges Rennen und finishte in hervorragenden 3:54:38. Dahinter belegte Siegfried Knar den zweiten und Thomas Wolf den dritten Platz bei den Herren. Bei den Damen belegte Ulli Felkel den zweiten und Gabriele Heyda den dritten Rang.

Aber ebenso beeindruckend wie die Leistungen der Siegerinnen und Sieger waren die Leistungen der Vielzahl an DebutantInnen, die sich vom Wetter nicht beirren haben lassen und souverän gefinisht haben. Chapeau!

Bei den Staffeln sicherten sich die LäuferInnen der Wadlbeisser den Sieg vor den Läufern der Freunde des Laufsports Austria und unseren Schützlingen der ais Muskeltiere.

 

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